Projekt

Neuigkeiten

Vortrag "Resilienz: Ressourcenstärkung für gute Arbeit"
von Peter Bleses am 28.4.15 beim Empfang der Stadt Stade und des KDA (zum Download)
Leitfäden »pflegechancen«
Die Leitfäden »pflegechancen - Nachhaltige Beschäftigungsfähigkeit in der ambulanten Pflege« stehen ab sofort zum Download zur Verfügung (mehr).
Abschlusstagung der Fokusgruppe
Die Fokusgruppe "Demografiemanagement und Vernetzung" veranstaltete am 22.09.14 eine gemeinsame Abschlusstagung in Dortmund (mehr).
Zukunft:Pflege auf der Förderschwerpunkt-Tagung 2015
Die 3. Förderschwerpunkt-Tagung "Impulse und Perspektiven für Demografie" fand am 22. und 23.01.2015 in Berlin statt (mehr).
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Das Projekt Zukunft:Pflege

 

Der Pflegesektor in Deutschland steht vor dem schwerwiegenden Problem des Personalmangels. Auf der einen Seite steigt die Zahl der Pflegebedürftigen. Dem steht auf der anderen Seite keine ausreichende Zahl professionell Pflegender gegenüber. Bislang fehlen vor allem für die ambulante Pflege Konzepte, um auf die sich verschärfende Personallage in der Pflege zu reagieren. Hauptidee des Verbundprojekts Zukunft:Pflege ist es, zur Lösung des Problems zwei Aktionsfelder miteinander zu verbinden:

  • Zum einen soll die Arbeitsorganisation in der ambulanten Pflege so gestaltet werden, dass die Gesundheit, Qualifikation und Arbeitsmotivation der Pflegenden nachhaltig gesichert werden.
  • Zum anderen sollen die ambulanten Pflegeunternehmen in ein regionales Unterstützungsnetzwerk einbezogen werden.

Im artec | Forschungszentrum Nachhaltigkeit, das das Gesamtprojekt koordiniert, werden die Arbeitsorganisation und -bedingungen in ambulanten Pflegeunternehmen mit dem Ziel analysiert, Konzepte für eine gute Gestaltung der Arbeit zu entwickeln und zu erproben. Hierzu wird über drei Jahre intensiv mit zwei ambulanten Pflegeunternehmen (dem Bremer Pflegedienst und vacances Mobiler Sozial- und Pflegedienst) zusammengearbeitet.

Der Grundgedanke: Eine innovative Arbeitsgestaltung, die die Ressourcen und Probleme der Pflegenden berücksichtigt, sichert Arbeitszufriedenheit, vermindert die Gesundheitsrisiken für das Pflegepersonal und bietet Beschäftigten langfristige Perspektiven im demografischen Wandel dieser Wachstumsbranche.

Parallel dazu wird der Kooperationspartner Zentrum für Sozialpolitik (ZeS) der Universität Bremen ein regionales Unterstützungsnetzwerk »Pflege im demografischen Wandel« aufbauen. Ambulante Pflegeunternehmen sind meist kleine und mittlere Unternehmen, deren Ressourcen knapp sind, sodass sie Zukunftsaufgaben nicht immer allein umsetzen können. Das Netzwerk soll die ambulanten Pflegeunternehmen hier vor allem auf den Feldern der Qualifikations- und Kompetenzentwicklung sowie der Gesundheitsförderung unterstützen.

 

 Förderung:

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Europäischer Sozialfonds (ESF)

 

Projektlaufzeit:

Januar 2012 bis April 2015